Bundesverband der ESUG-Berater gegründet

  • Aufklärungsarbeit für die Sanierung unter Insolvenzschutz
  • Hohe Qualifizierung der Berater steht im Vordergrund
Düsseldorf, 12.06.2014 - 

Zwei Jahre nach Inkrafttreten des ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) sind die Sanierungsmöglichkeiten unter Insolvenzschutz erst bei 40 Prozent des deutschen Mittelstandes bekannt. Zudem weist die hohe Anzahl an gerichtlicher Zurückweisung schlecht vorbereiteter Anträge bei Schutzschirm- und vorläufigen Eigenverwaltungsverfahren auf massive Beratungsdefizite hin. Die Beratungsbranche will das ändern und hat den Bundesverband der ESUG-Berater Deutschland e.V. (BV-ESUG) ins Leben gerufen. Auf dem 3. Deutschen Gläubigerkongress in Köln stellte der Vorstand Robert Buchalik (Buchalik Brömmekamp), Johannes Koepsell (GKS Rechtsanwälte) und Lennart Koch (taskforce AG) die neue Interessenvertretung vor. „Wir verstehen uns als Schnittstelle zwischen Sanierungs- und Insolvenzberatung und wollen eine Kultur der zweiten Chance für Unternehmer, insbesondere durch den Weg einer Sanierung unter Insolvenzschutz, schaffen. Die Sanierung unter Insolvenzschutz soll insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen sowie wirtschaftlich Selbständigen eröffnet werden, so der Vorstandsvorsitzende Robert Buchalik.

Die Mitglieder des BV-ESUG bieten ein deutschlandweites Angebot spezieller Informationen und Beratungsleistungen zu den Themen vorläufige Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren, Eigenverwaltung und Insolvenzplan. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, bei dem die betriebs- und finanzwirtschaftliche Sanierung gleichermaßen zur Sanierung der Passivseite der Bilanz im Fokus stehen. Um die Beratung bei der Verfahrensbegleitung deutlich professioneller auszugestalten, hat der BV ESUG hohe Hürden für einen Zugang zum Verband gesetzt. So muss die langjährige berufliche Qualifikation in der Restrukturierungsberatung nachgewiesen werden und die Prüfung zum ESUG-Berater erfolgreich abgeschlossen sein. Eine fortlaufende Weiterbildung zu betriebswirtschaftlichen und insolvenzrechtlichen Themen, die auch vom Verband angeboten werden, ist verpflichtend.

Ziel des BV ESUG-Netzwerkes ist es, markt- und wettbewerbsfähige Unternehmen, die in die Krise geraten sind, nachhaltig zu sanieren, eine hohe Gläubigerbefriedigung zu sichern und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Dazu ist ein intensiver Dialog mit allen Verfahrensbeteiligten erforderlich. „Wir sind auf einem guten Weg zu einem sanierungsfreundlichen Insolvenzrecht. Dennoch erfordert es bei einigen Beteiligten einen Perspektivwechsel und eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen Schuldnern, Richtern, Verwaltern, Gläubigern und Beratern“, erklärt Robert Buchalik. Unterstützung erhält der Bundesverband durch den Beirat, der mit Prof. Dr. Hans Haarmeyer (DIAI), Eva Fromm (National-Bank), Prof. Achim Albrecht (Westfälische Hochschule), Dr. Hubert Ampferl (Beck & Partner) und Udo Dötsch (Sparkasse Duisburg) besetzt ist, und damit ein enges Netzwerk zu den weiteren, am Insolvenzverfahren Beteiligten schafft.

Der BV-ESUG will darüber hinaus Sprachrohr für die zentralen Themen der Insolvenzberatung sein und Einfluss auf anstehende Gesetzesänderungen zum Insolvenzrecht durch Fachbeiträge und Stellungnahmen nehmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Auf- und Ausbau eines eigenständigen Restrukturierungsverfahrens im Rahmen der bisherigen Eigenverwaltungsverfahren, aber auch eines vorinsolvenzlichen Sanierungsverfahrens. Darüber hinaus wird sich der Verband für die verfahrensrechtliche Stärkung der Gläubiger- und Schuldnerinteressen und die Förderung der Planinsolvenz in Eigenverwaltung einsetzen.

 

Weitere Informationen:

Bundesverband der ESUG-Berater Deutschland

Vorstand: Robert Buchalik, robert.buchalik@buchalik-broemmekamp.de, Tel.: 0211 / 82 89 77 110




Pressemitteilung zum Download

Hinweise zur Datenverarbeitung

Wir freuen uns, Sie auf unserem Internetauftritt begrüßen zu dürfen, sowie über Ihr Interesse an unserem Verein, unseren Leistungen und den von uns zu Verfügung gestellten Informationen.
Wir nehmen den Datenschutz, die rechtlichen Vorgaben und den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst. Aus diesem Grund möchten wir Sie an dieser Stelle über die wesentlichen Inhalte zur Verarbeitung Ihrer Daten Informieren:
Für Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist der Bundesverband ESUG und Sanierung Deutschland e.V. die verantwortliche Stelle. Diese ist für Sie jederzeit unter folgender Adresse kontaktierbar:

Bundesverband ESUG und Sanierung Deutschland e.V.
Prinzenallee 15
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211 - 82 89 77-125
Fax: +49 (0)211 - 82 89 77-111
E-Mail: info@bv-esug.de
(nachfolgend BV-ESUG genannt)

Die von Ihnen verarbeiteten personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke der technischen Bereitstellung dieser Internetseite oder zur Verfügungstellung einzelner Services genutzt, wie z.B. der Kontaktaufnahme.

Eine Verarbeitung Ihrer Daten zur Nachverfolgung Ihres Besuches auf dieser Seite zu Werbezwecken oder zur Bearbeitung individueller Anfragen erfolgt nur nach Ihrer vorherigen Einwilligung.

Die Verarbeitung beruht demzufolge auf folgenden rechtlichen Grundlagen: Artikel 6, Abs. 1 a), b) und f) DSGVO

Ferner sind diese von Ihnen verarbeiteten personenbezogenen Daten, insbesondere bei der Bereitstellung unserer Services, technisch notwendig. Können diese nicht verarbeitet werden, können einzelnen Services aus technischen Gründen ggf. nicht angeboten werden.

Die Daten werden dazu an die folgenden Empfänger weitergegeben:

Name (Kategorie)ZweckÜbermittlung in ein Drittland
BV ESUGBetrieb der InternetseiteNein
7einsInternetagenturNein
7einsInternetagentur, HostingNein

Durch die Übermittlung in ein Drittland und ein entsprechend geringeres Datenschutzniveau, kann die Verarbeitung der Daten gemäß den nationalen Gesetzen nicht sichergestellt werden.

Bei der Verarbeitung sind die Grundsätze zum Datenschutz für der BV-ESUG maßgebend. Aus diesem Grund ermittelt der BV-ESUG die Speicherfristen nach ihrer Notwendigkeit und setzt diese entsprechend um.

Sie als betroffene Person, deren Daten verarbeitet werden, haben jederzeit folgende Rechte:

Möchten Sie von einem dieser Rechte Gebrauch machen, wenden Sie sich bitte schriftlich formlos an die in der Datenschutzerklärung aufgeführte Kontaktadresse. Wenn Sie von Ihrem Recht auf Widerspruch Gebrauch machen möchten, bleibt die bis dato erfolgte Datenverarbeitung davon unberührt.

Weitergehende Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie im Datenschutzhinweis

Datenschutzerklärung