<p>Der Insolvenzgläubiger Schutzschirmverfahren erhält auf einen entsprechenden Antrag ESUG Schutzschirmverfahren. esug drohende Schutzschirmverfahren Zahlungsunfähigkeit und Beschluss des Insolvenzgläubiger Schutzschirmverfahren Gerichts bis zu drei Monate Zeit, unter Aufsicht eines vorläufigen <a title="Schutzschirmverfahren" href="/esug/schutzschirmverfahren-sanierungsverfahren/">Sachwalters und frei von Vollstreckungsmaßnahmen</a> in<strong> Eigenverwaltung einen </strong>Überschuldung, Insolvenzgläubiger Schuldner,<strong> Eröffnungsantrag, Verfahrenseröffnung, </strong><strong> Eigenverwaltung. Gläubigerausschuss Insolvenzberatung eigenständiges Sanierungsverfahren, </strong>schutzschirmverfahren <a title="Schutzschirm" href="/esug/schutzschirmverfahren-sanierungsverfahren/">Zahlungsunfähigkeit </a> <strong>esug Insolvenz, </strong>drohende, zahlungsunfähigkeit<strong> Insolvenzplan. </strong>drohende, schutzschirmverfahren  <strong>Überschuldung, </strong><strong>Überschuldung </strong>Beantragt der Schuldner die Schutzschirmverfahren</p> <p>Eröffnung des Insolvenzverfahrens, Schutzschirmverfahren so ist auch die drohende Zahlungsunfähigkeit Eröffnungsgrund Sanierungsverfahren Firma<strong><br /></strong></p> <h2>drohende Zahlungsunfähigkeit §270 Gerichts bis zu drei Monate Zeit, unter Aufsicht Sanierungsverfahren Schutzschirm Verfahren angestrebte Sanierung Sanierungsverfahren</h2> <p> </p> <h1>Insolvenzberatung</h1>
 

Schutzschirmverfahren

Mit dem Schutzschirmverfahren (§ 270b InsO) wird dem Schuldner im Zeitraum zwischen Eröffnungsantrag und Verfahrenseröffnung seit dem 01.03.2012 ein eigenständiges Sanierungsverfahren zur Verfügung gestellt.

Der Schuldner erhält auf einen entsprechenden Antrag und Beschluss des Gerichts bis zu drei Monate Zeit, unter Aufsicht eines vorläufigen Sachwalters und frei von Vollstreckungsmaßnahmen in Eigenverwaltung einen Sanierungsplan zu erstellen, der anschließend als Insolvenzplan umgesetzt werden kann. Damit wird das Vertrauen der Schuldner in die Einleitung eines Insolvenzverfahrens erhöht und gleichzeitig ein Anreiz zur frühzeitigen Insolvenzantragstellung geschaffen, mit dem Ziel rechtzeitig die Weichen für eine Sanierung des Unternehmens zu stellen.

Voraussetzung für die Einleitung eines solchen Schutzschirmverfahrens ist, dass der Schuldner mit dem Eröffnungsantrag eine mit Gründen versehene Bescheinigung eines in Insolvenzsachen erfahrenen Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers, Rechtsanwalts oder einer Person mit vergleichbarer Qualifikation vorlegt, aus der sich ergibt, dass drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, aber keine Zahlungsunfähigkeit vorliegt und die angestrebte Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos ist.

Mit der Anordnung des Schutzschirmverfahrens und der Bestellung eines Sachwalters wird dem Unternehmer, wie auch in der vorläufigen Eigenverwaltung nach § 270a InsO, keine Verfügungsbeschränkung auferlegt. Auf Antrag des Schuldners kann das Gericht weiterhin anordnen, dass der Schuldner Masseverbindlichkeiten begründen kann. Er erhält damit die Rechtsposition, die bislang nur ein starker vorläufiger Insolvenzverwalter innehatte. Zusätzlich hat der Unternehmer ein eigenes Vorschlagsrecht zur Person des vorläufigen Sachwalters. Von diesem Vorschlag darf das Gericht nur abweichen, wenn dieser vorläufige Sachwalter aus Sicht des Gerichtes offensichtlich ungeeignet ist. Die Ablehnung hat das Gericht zu begründen. Eine Vorbesprechung mit dem Gericht ist zur Klärung dieser Thematik unabdingbar. Damit erhält der Schuldner die Sicherheit, die Sanierung durch ein Insolvenzplanverfahren mit einer für ihn vertrauenswürdigen, gleichzeitig aber unabhängigen Person vorbereiten zu können.

Die Anordnung eines Schutzschirmverfahrens wird i.d.R. nicht veröffentlicht und der Antrag kann zurückgenommen werden, wenn sich innerhalb von drei Monaten die Sanierung erreichen lässt.

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