<p>Zentrales Steuerungsinstrument zur Sicherung <strong>einer frühen Gläubigermitbestimmung</strong> in einem Insolvenzverfahren</p> <h3>Insolvenzgläubiger</h3> <p>ist der vorläufige Insolvenzgläubiger Gläubi­gerausschuss einen für das ericht unbekannten Verwalter vorschlagen von dem Vorschlag abweichen kann das Gericht nur dann, wenn die vorgeschlagene Person offensichtlich ungeeignet ist.</p> <h1>Betriebsfortführung Insolvenzrecht Insolvenzgläubiger</h1> <p> </p> <p>Insolvenzgläubiger <strong>Insolvenzgläubiger </strong></p>

Der (vorläufige) Gläubigerausschuss

Ein Leitfaden für Ausschussmitglieder und weitere insolvenzrechtliche Vorschriften Robert Buchalik Prof. Dr. Hans Haarmeyer.

Der Leitfaden kann unter info@bv-esug.de kostenlos angefordert werden.

 

Stärkung der Gläubigermitbestimmung

Zentrales Steuerungsinstrument zur Sicherung einer frühen Gläubigermitbestimmung in einem Insolvenzverfahren ist der vorläufige Gläubi­gerausschuss. Damit ist in einem Eigenverwaltungsverfahren gewährleistet, dass die Gläubiger des Schuldnerunternehmens vom ersten Tag an in die Sanierung mit eingebunden sind.

Die Gläubiger können somit Einfluss auf die weitere Gestaltung des Verfahrens, sei es bei Verhandlungen mit Investoren oder Entscheidungen zur Betriebsfortführung sowie auf die Bestimmung des (vorläufigen) Sachwalters nehmen. Von seinem einstimmigen Vorschlag zur Person des (vorläufigen) Sachwalters kann das Gericht kaum abweichen, selbst wenn der vorläufige Gläubigerausschuss einen für das Gericht unbekannten Verwalter vorschlägt. Von dem Vorschlag abweichen kann das Gericht nur dann, wenn die vorgeschlagene Person für die Übernahme des Amtes offensichtlich ungeeignet ist.

Des Weiteren muss das Gericht die Eigenverwaltung anordnen, wenn sie von einem einstimmigen Beschluss des vorläufigen Gläubigerausschusses gedeckt ist. In diesem Fall gilt die Anordnung der Eigenverwaltung als nicht nachteilig für die Gläu­biger.

Ein im Eröffnungsverfahren vorgeschlagener vorläufiger Gläubigerausschuss sollte i.d.R. aus fünf Mitgliedern bestehen. Der Gläubigerausschuss sollte sich aus Vertretern der der Kreditwirtschaft, der Sicherungsgläubiger, der institutionellen Gläubiger, der ungesicherten Gläubiger sowie aus einem Vertreter der Arbeitnehmer zusammensetzen. Ab bestimmten gesetzlich festgelegten Schwellenwerten (orientiert an der Umsatzgröße, Bilanzsumme und Anzahl der Arbeitnehmer) ist vom Insolvenzgericht zwingend ein vorläufiger Gläubigerausschuss einzusetzen.

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